Sehnsucht

Die Geschichte

Stefan Zweig hat die Novelle "Angst" nach eigenen Angaben im Jahr 1910 verfasst. Sie erzählt die Geschichte der verheirateten, gutbürgerlichen Frau Irene, die anscheinend ein glückliches und komfortables Leben mit Ihrem Ehemann Fritz und ihren beiden Kindern führt. Sie geht Ihrer Sehnsucht nach und hat eine Affäre mit dem jungen Eduard. Irene hat Angst, bei ihrer Affäre erwischt zu werden. Als eine unbekannte Frau in ihr Leben tritt, die ihr Geheimnis zu kennen scheint, gerät Irene zunehmend unter Druck. Eine Geschichte aus Angst und Leidenschaft beginnt und Irene begibt sich immer mehr in die Arme der unausweichlichen Sehnsucht nach mehr.

Die Inszenierung

In Sehnsucht spielen alle drei Darsteller:innen die Rollen von Irene, Fritz, Eduard und der Erpresserin abwechselnd. Somit durchlebt jeder die Geschichte um Irene und entwickelt eine eigene Haltung dazu. Aus diesem Grund hat Sehnsucht - anders als bei Zweig - drei mögliche Enden. Sehnsucht ist eine Art musikalische Collage. Die Stationen um Irene werden durch Gesang, Tanz, Schauspiel oder Performance widergespiegelt. Ein Erzähler begleitet das Publikum durch die Geschichte. Die Lieder beinhalten deutsche und englische Texte, die Sprechtexte sind in deutscher Sprache.

 

 

Dauer: 60 min ohne Pause